Wölflingstage in Stade

Erschienen am 13. März 2015 in Berichte

Samstag, 07. März 2015 – 11:45:
Ich sitze hier und trinke gerade eine heiße Schokolade und warte darauf, dass die Wölflinge des DPSG-Nordbezirkes mich hier finden. Warum denn das? Müssten die Leiter nicht auf die Kinder aufpassen anstatt sich abzusetzen und was trinken zu gehen?

wölfiErst 3 Wochen nach der Wölflingsübernachtung in Buchholz haben wir schon wieder eine Wölflingsaktion geplant und führen diese gerade durch. Nach dem Ankommen in Stade haben die Wölflinge ihre Betten bezogen, während wir Leiter uns abgestimmt haben, was wir wie an diesem Wochenende machen wollen. Dabei ist folgendes heraus gekommen: Die Wölflinge werden sich etwa eine halbe Stunde im Pfarrheim die Zeit vertreiben. Währenddessen verteilen sich einge der Leiter in der Stader Innenstadt. In einem bestimmten Bereich werden die Kinder dann versuchen die Leiter zu finden. Natürlich tragen diese keine Kluft (das wäre ja auch zu einfach). Neben einer Karotte, die am Marktplatz zwischen den Marktständen untertaucht gibt es eine Straßenfegerin, eine Straßenmusikerin (die auch Seifenblasen macht), ein verliebtes Pärchen und zwei Mädels mit Sonnenbrille (obwohl diese bei dem Wetter hier nicht nötig wäre), die einige Einkäufe erledigen.

Und weil ich keine bessere Idee hatte 🙂 , sitze ich nun hier und schreibe diese Bericht, während ich die heiße Schokolade trinke.

Nach dem Spiel wollen wir in der Innenstadt unsere mitgebrachten Geschenke an die Passanten verteilen um einerseits Freude zu verbreiten, andrerseits auch Werbung für die Pfadfinder zu machen. Hallimasch Buchholz hat Blumenzwiebeln mitgebracht, an denen einige Sprüche bzw. Bibelverse hängen. Danaben gibt es noch Pappblumenblüten, Holzzwerge aus Zweigen und Knoten mit DPSG-Schriftzug.

Am Abend wird es dann noch eine Wölflingsdisko geben, wofür ich dieses Notebook, auf dem ich den Bericht gerade schreibe, eigentlich mitgebracht hatte. 🙂

Danach wird es wohl allen Wölflingen eine Freude sein in die Betten, bzw. auf die ISO-Matten zu fallen 🙂 (die Betten, die es im Pfarrheim von Stade gibt, reichen nicht für alle Wölflinge und Leiter). Ich hoffe ich finde in dier Nacht mehr Schlaf als vor 3 Wochen 🙂

Für Sonntag Morgen ist dann noch eine Andacht geplant und danach geht es auch schon wieder nach Hause.

11:50 Uhr: Bis jetzt habe ich noch keinen der Wölflinge gesehen. Dafür haben mir die beiden „Shopping-Mädels“ gerade einen Besuch abgestattet.

12:00 Uhr: Nun kommt gerade eine Gruppe Wölflinge vorbei. DIE HABEN MICH GESEHEN!!! – Nachdem ich meine Unterschrift geleistet habe, ziehen sie weiter um die anderen zu finden.

12:20 Uhr: gerade ist eine Gruppe orangener Halstücher vorbei gekommen, die mich nicht entdeckt hat.

12:22 Uhr: die gleiche Gruppe ist wieder an mir vorbei gelaufen. So schlecht scheint mein Versteck nicht zu sein. Den Kindern wurde ja schließlich auch nicht erlaubt, in die Geschäfte rein zu gehen. Nur in das Fenster dürfen sie rein schauen.

12:30 Uhr: Die dritte Gruppe ist eben erfolglos an mir vorbei gelaufen. Astrid, die Straßenfegerin hat mir aber mitgeteilt, dass sie von allen Wölflingen bereits gefunden wurde.

12:35 Uhr: die zweite Gruppe hat mich gefunden – nun fehlt nur noch eine und ich kann das „Lager“ hier abbrechen.

12:50 Uhr: inzwischen habe ich keine Ideen mehr zum schreiben. In 10 Minuten wird das Spiel sowieso zu ende sein. Ich bin gespannt, ob die Gruppe Nummer drei mich auch noch findet.

12:52 Uhr: Die letzte Gruppe hat mich eben gefunden. Ich war aber nicht der letzte. 2 Verstecke muss diese Gruppe noch finden. Ich packe nun aber ein und gehe zum Treffpunkt.

Nachtrag (Sonntag, nachdem ich wieder zuhause angekommen bin):
Es war ein grandioses Wochenende und ich bin froh, dass ich dabei war. Auch unsere Wölflinge haben sich ohne Zweifel amüsiert und die Abstimmung am Ende hat ergeben, dass so eine Aktion wiederholt werden muss.

Gekrönt wurden diese Zwei Tage dann noch dadurch, dass wir Buchholzer, motiviert durch das extrem sonnige Wetter, noch mit ein paar Eiskugeln durch die Stader Innenstadt gezogen sind.

Am Bahnhof sind wir dann noch singend angkommen und einige freundliche Gesichter haben uns motiviert auch noch im Zug und in Harburg das Liederbuch nochmal raus zu holen.

Gut Pfad,

Gut Pfad,

Daniel