Gottesdienst für Mensch und Tier in Stade

Erschienen am 29. Januar 2017 in Berichte

Am letzten Sonntag war eine kleine Delegation des Stammes Hallimasch in Stade, um dort den   ökumenischen „Gottesdienst für Mensch und Tier“ mitzuerleben, den unsere Nachbarsiedlung vorbereitet hatte.

Unter dem Motto „Noas vergessene Gefährten“ wurden wir, nicht nur einige Pfadfinder und die Eltern, sondern auch deren Tiere herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen. Es fing damit an, dass uns erzählt wurde, wie wir (die Menschen) doch mit der Natur umgehen, wie wir die Tiere quälen, Pflanzen und ganze Gebiete zerstören, nur um selber einen höheren Lebensstandard zu haben.

Die Lesung kam aus dem 4. Buch Mose, 21-41 (Bileams Weg zu Basak) und der gesamte Psalm 104 wurde von uns abwechselnd mit 2 Pfadfinderrinen, die am Pult standen, vorgetragen. Umrahmt wurde das ganze mit vielen Liedern wie zB. „Laudato Si“ und „Ins Wasser fällt ein Stein“. Von den Steinen wurden auch nach dem Gottesdienst ein paar verteilt. – Danach gab es noch einen veganen Imbiss für alle Besucher. Alles in allem eine schöne Veranstaltung.

Auf dem Heimweg haben wir noch jemanden getroffen, der gerade zu einem Pfadfindertreffen unterwegs war. Nach einem gemeinsamen „Nehmt Abschied Brüder“ haben wir uns wieder getrennt.

Wir müssten Tiere genauso mit Liebe und Respekt behandeln, wie andere Menschen. Das kriegen viele leider nicht hin. Insbesondere der Preisdruck sorgt dafür, dass die Fleischproduktion immer mehr auf Kosten der Tiere vergünstigt wird.

Gut Pfad,

Daniel