Der Thinking Day 2018

Erschienen am 28. Februar 2018 in Berichte

Sean und Chris haben, wie in den letzten beiden Jahren auch schon, wieder am diesjährigen Thinking Day für den Stamm Hallimasch teilgenommen. Für alle diejenigen, die davon noch nichts gehört haben, ist hier eine kurze Info zum Thinking Day:

Die Pfadfinderbewegung wurde im Jahr 1907 von dem Briten Lord Robert Baden-Powell gegründet.

Der Thinking Day am 22. Februar ist ein weltweiter Gedenktag der internationalen Pfadfinderbewegung, an dem in der internationalen Gemeinschaft der Pfadfinderinnen und Pfadfinder an den gemeinsamen Geburtstag von Robert Baden-Powell und seiner Frau Olave erinnert wird. Beide hatten tatsächlich am gleichen Tag Geburtstag!

Um sie zu ehren und auch um den vielen Pfadfindern zu gedenken, die seitdem ihrer Idee gefolgt sind, wird am 22. Februar von vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in den zahlreichen unterschiedlichen Pfadfinderverbänden auf der ganzen Welt der Thinking Day begangen. Sie feiern ihn seit 1932 als Zeichen weltweiter Verbundenheit und Solidarität.

Jedes Jahr steht der Thinking Day unter einem anderen Motto, das sich an der aktuellen Strategie des Weltverbands WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts) orientiert: Connect – Grow – Impact (Verbinden – Wachsen – Wirken). In diesem Jahr hieß es „Impact! Die Welt verändern“.

Pfadfinderinnen und Pfadfindern in den Stämmen waren eingeladen, sich einerseits bewusst zu werden, wie das Pfadfinden sie beeinflusst, andererseits aber auch Ansätze und konkrete Ideen zu finden, wie sie selbst die Welt um sie herum verändern können.

An diesem Tag schreiben sie sich Postkarten und sammeln Geld, das für internationale Projekte und Entwicklungshilfe, für karitative Zwecke oder Aufgaben der Pfadfinderbewegung verwendet wird.

Viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehen an diesem Tag in Pfadfinderkluft und mit Halstuch in die Schule oder zur Arbeit, um damit öffentlich ihre Verbundenheit mit der weltweiten Bewegung und dem Gedanken, der viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt verbindet, zu zeigen:

„Lasst uns die Welt ein bisschen besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben.“

Auch Sean und Chris sind in diesem Jahr wieder mit Kluft und Halstuch in die Schule gegangen und haben ihren Stamm in der Öffentlichkeit präsentiert. Laut ihren Aussagen waren sie an diesem Tag wohl die einzigen Pfadfinder an ihren jeweiligen Schulen, die dies so gemacht haben, obwohl es sowohl bei Sean an der Grundschule als auch bei Chris an der Gesamtschule zahlreiche weitere Pfadfinderinnen und Pfadfinder, teilweise sogar in ihren eigenen Schulklassen, gibt.

Beide haben auch an der Postkartenaktion teilgenommen. Wer sich rechtzeitig unter thinkingday.de kostenlos und unverbindlich registriert hatte, erhielt dort die Anschrift einer Pfadfinderin oder eines Pfadfinders, die etwa im selben Alter und in der gleichen Stufe sind. Sean schickte seine Postkarte an eine Pfadfinderin der PSG (Pfadfinderinnenschaft St. Georg) nach München, während Chris seine an eine Pfadfinderin der DPSG in Hamm ging.

Im Gegenzug erhielten sie Postkarten von zwei anderen Pfadfinderinnen: Sean seine kam aus Lienz in den Dolomiten in Österreich vom PPÖ (Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs; die mit den roten Klufthemden), und Chris erhielt eine aus Kiel vom VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder).

Gut Pfad,

joerg